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Begrünte Dächer

Flachdachsanierung in Erlangen mit Flüssigkunststoff: Effizient, Wirtschaftlich und Nachhaltig

Begrünte und bekieste Flachdächer in Erlangen sanieren, ohne alles neu aufzubauen

Unter Substrat oder Kies liegt die Abdichtung jahrzehntelang im Dunkeln. Undicht wird sie trotzdem, nur merkt es niemand, bis unten der Fleck kommt. Wir räumen die Auflast ab, legen die Dachhaut frei und beurteilen, was davon noch trägt. Auf Erlanger Dächern reicht in vielen Fällen eine neue Abdichtung auf dem vorhandenen Aufbau, und die Begrünung kommt anschließend zurück. Das ist deutlich günstiger, als den gesamten Dachaufbau bis auf die Rohdecke zu entfernen.


Vegetationsschicht abräumen, zwischenlagern und wieder aufbringen

Extensive Begrünung lässt sich in Bahnen abheben und auf der Fläche zwischenlagern, wenn genug Platz da ist. Sedum überlebt einige Wochen ohne festen Anschluss, sofern es nicht austrocknet. Wir klären vorher, wie viel Substrat zurückkommt und was ersetzt werden muss, weil ein Teil beim Abräumen immer verloren geht. Wo kein Lagerplatz vorhanden ist, entsorgen wir und bauen neu auf. Beides rechnen wir vorher durch, damit Sie die Entscheidung selbst treffen können.


Wurzelfest abdichten, damit nichts durch die neue Schicht wächst

Eine normale Abdichtung hält Wasser ab, aber keine Wurzel. Unter Begrünung braucht es entweder ein wurzelfestes System oder eine zusätzliche Wurzelschutzbahn darüber. Wir setzen auf ein geprüftes System und ziehen es an Aufkantungen und Durchdringungen genauso hoch wie in der Fläche, denn dort sucht die Wurzel zuerst. Wird an dieser Stelle gespart, wächst der Schaden buchstäblich heran. Die Kosten für die Wurzelschutzlage sind gemessen an der Fläche gering. Ein durchgewachsener Halm kostet später deutlich mehr als die gesamte Zusatzlage.


Inspektionsschächte und vegetationsfreie Randstreifen richtig anlegen

Ein Gründach braucht Stellen, an denen man ohne Schaufel an die Abdichtung kommt. Rund um Einläufe setzen wir Kontrollschächte, entlang von Attika und Durchdringungen bleibt ein Streifen aus Kies frei. Das ist keine Kosmetik, sondern die Voraussetzung dafür, dass sich ein Schaden später überhaupt finden lässt. Wo diese Streifen fehlen, muss bei jeder Suche halb das Dach abgetragen werden. Wir legen die Lage der Schächte gemeinsam mit Ihnen fest. Danach findet auch ein fremder Handwerker die kritischen Punkte, ohne lange zu suchen.


Lastannahmen prüfen, bevor das Substrat zurück auf die Decke kommt

Nasses Substrat wiegt ein Vielfaches von trockenem. Wer die Schichtdicke bei der Gelegenheit erhöht oder von extensiv auf intensiv wechselt, verändert die Last auf dem Tragwerk erheblich. Das ist keine Frage, die wir beantworten. Dafür braucht es einen Statiker, und darauf weisen wir hin, statt es zu übergehen. Bleibt der Aufbau wie vorher, ist die Sache unkritisch, weil die Decke die Last ohnehin schon jahrzehntelang trägt. Die Zahlen zum geplanten Aufbau liefern wir dem Statiker gern zu.


Wann sich der Rückbau der Begrünung rechnet und wann nicht

Nicht jede Begrünung muss wieder aufs Dach. Ist die Fläche klein, schlecht zugänglich und die Bepflanzung ohnehin verkümmert, kann eine helle Beschichtung ohne Auflast die sinnvollere Lösung sein. Bei größeren Flächen sieht es anders aus, dort schützt die Begrünung die Abdichtung vor UV und Temperaturwechsel und verlängert ihre Nutzungsdauer messbar. Wir sagen Ihnen am Objekt, in welchen Fall Ihr Dach gehört, auch wenn die kleinere Variante für uns weniger Auftrag bedeutet.


Kontakt

Wenn Ihr begrüntes oder bekiestes Flachdach in Erlangen Feuchte zeigt, Sie einen Schaden vermuten, aber unter dem Substrat nichts erkennen können, sehen wir uns die Fläche an. Wir legen an aussagekräftigen Stellen frei, beurteilen den Zustand und sagen Ihnen, ob die Abdichtung erneuert werden muss oder eine Teilmaßnahme reicht. Danach bekommen Sie ein Angebot, das Abräumen, Abdichten und Wiederaufbau getrennt ausweist. So sehen Sie, welcher Teil der Kosten auf die Begrünung entfällt.


Telefon: 0911 / 54 02 60 77

E-Mail: info@hbs-abdichtungstechnik.com

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FAQ

Muss die Begrünung für eine Sanierung komplett herunter?

In der Regel ja, jedenfalls in dem Bereich, der bearbeitet wird. Die Abdichtung liegt unter Substrat, Filtervlies und Dränschicht, und dorthin kommt man nicht mit einer Teilöffnung. Bei sehr großen Dächern arbeiten wir abschnittsweise, dann bleibt immer nur ein Teil der Fläche offen. Ist der Schaden eindeutig auf einen Randbereich begrenzt, räumen wir auch nur dort ab. Vorher würden wir nur raten, und das hilft Ihnen nicht weiter. Den Umfang legen wir erst nach der ersten Öffnung verbindlich fest.


Überlebt die Bepflanzung die Zwischenlagerung?

Sedum und andere extensive Pflanzen sind zäh und stecken einige Wochen weg, solange sie nicht dauerhaft austrocknen oder unter einer Plane ersticken. Wir lagern in flachen Haufen und nicht auf einem Berg, weil unten sonst alles fault. Ein Teil geht trotzdem verloren, damit sollte man rechnen. Bei intensiver Begrünung mit Stauden und Gehölzen klären wir vorher mit einem Garten und Landschaftsbauer, was sinnvoll ist. Diese Arbeiten führen wir nicht selbst aus.


Woran erkenne ich einen Schaden unter der Begrünung überhaupt?

Meist gar nicht, bis es innen ankommt. Hinweise gibt es trotzdem: Wasser, das nach Regen tagelang in den Kontrollschächten steht, auffällig kräftiger Bewuchs an einer Stelle, oder Moos auf einem Randstreifen, der eigentlich kiesfrei ist. Solche Zeichen entstehen dort, wo Feuchtigkeit länger bleibt als vorgesehen. Wir sehen uns die Einläufe und die freien Randbereiche an. Für mehr Sicherheit öffnen wir eine kleine Probefläche. Das kostet wenig Zeit und bringt Klarheit, bevor die halbe Fläche abgeräumt wird.

Ihr persönlicher Ansprechpartner

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Jonas Toni Hesselbacher

Geschäftsführer

Maler- und Lackierermeister

Tel.: 0911 / 54 02 60 77

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